Friedersdorf

Die erste Urkundliche Erwähnung von Friedersdorf reicht bis in das Jahr 1346 zurück. Das erste Zeugnis von Friedersdorf ist jedoch eine Kirchenglocke aus dem Jahre 1305, welche bis 1923 im Dienst der Friedersdorfer Kirche stand. 
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1876 bis 1880 erbaut. 1997 wurde die Kirche teilweise rekonstruiert, die wert- vollen bleiverglasten Schifffenster gesichert und das Dach teilweise mit Sonnenkollektoren versehen und die schöne Kirchturmuhr instandgesetzt.

Der Ortsteil Friedersdorf, Sitz der Gemeinde und größte der 12 Ortsteile der Gemeinde, ist entsprechend ihrer Lage am Autobahnkreuz Spreeau, dem regionalen Verkehrslandeplatz und ihrer relativen Nähe zu Berlin mit einer guten Standortgunst ausgestattet.
 
Handel, Gesundheitswesen, Verwaltung sind hier konzentriert. Vor allem die neue Wohnsiedlungsgebiet Skabyer Torfgraben und die Gestaltung des vorhandenen Ortskerns mit dem Neubau des Amtsgebäudes zeugen von einer guten Synthese von Leben, Arbeit und Natur in der Amtsgemeinde Friedersdorf. Den Baumaßnahmen wird ein weiterer wirksamer Ausbau der Infrastruktur folgen.

Verläßt man den Ortsteil Friedersdorf in Richtung Storkow, trifft man auf ihre größte Attraktion den Flugplatz. Hier nimmt ein neues Hobby für manch Schaulustigen seinen Anfang. In ein bis zwei Jahren kann der Flugschein mit 60 Stunden Theorie, 25 Stunden Flugpraxis erworben werden. Wer nicht selbst am Steuerknüppel sitzen will, der kann sich fliegen lassen. Ein sicherlich unvergessenes Erlebnis für jedermann. 

Der Sportverein "Fortuna" Friedersdorf hat in der Sektion "Reiten" im Programm Dressur, Springen und Military. Auf dem Turnierplatz finden regelmäßig Turniere in den o. g. Disziplinen statt.

Aber mindestens ebenso viele begeisterte Zuschauer finden sich auf dem Sportplatz ein zu den Fußballturnieren aller Klassen.


Heidesee Ortsteil Friedersdorf auf einer größeren Karte anzeigen 

Gemeinde Heidesee

Heidesee-Wappen

Mit der Gemeindegebietsreform 2003 wurde das Amt Friedersdorf zur Gemeinde Heidesee mit den Ortsteilen Bindow, Blossin, Dannenreich, Dolgenbrodt, Friedersdorf, Gräbendorf, Gussow, Kolberg, Prieros, Streganz und Wolzig im Landkreis Dahme-Spreewald.  

Im Osten grenzt das Gemeindegebiet an die Stadt Storkow/Mark, im Norden an das Amt Spreenhagen, im Westen an die Stadt Königs Wusterhausen sowie die Gemeinde Bestensee und im Süden an das Amt Schenkenländchen.

Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ortsteil Friedersdorf, und seit Januar 1996 sind alle Mitarbeiter unter einem Dach im neuen Rathaus in der Lindenstraße 14b in Friedersdorf tätig. Damit wird die Effektivität der Verwaltung und deren Erreichbarkeit für die Bürger stark verbessert und ein großer Schritt in Richtung "Bürgerfreundliche Verwaltung" gemacht.

Die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Gebietes sowie die Ausbildung zum Wohnstandort ist die große Zielstellung. Die Voraussetzungen sind gut, denn ca. 1 km nördlich von Friedersdorf befindet sich das Autobahndreieck Spreeau. Die A 10 in Richtung Schönefelder Kreuz und die A 12 Richtung Storkow/Frankfurt Oder tangieren nördlich das Amtsgebiet.
Bis zum Zentrum Berlin sind es ca. 45 km (3/4 Autostunde), das gleiche gilt für die Landeshauptstadt Potsdam. Friedersdorf liegt an der Eisenbahnstrecke Königs Wusterhausen Frankfurt/Oder und ist von Königs Wusterhausen (S-Bahn Berlin) in 18 Min. mit dem Regionalzug zu erreichen.

Im Süden ist die Anbindung an den Verflechtungsraum Berlin durch die B 246 und die B 179 gegeben, welche das Gemeindegebiet durchqueren.

Auf 134,78 km² Fläche leben mit Hauptwohnsitz 7082 Einwohner, das sind 53 Einwohner/km². Aber dieses Gebiet mit 9 Seen (Wolziger See, Langer See, Dolgensee, Trüber See, Ziestsee Bindow, Schmölde, Streganzer See, Tiefer See, Ziestsee Streganz) und der Dahmewasserstraße in einer reizvollen märkischen Landschaft haben sich außerdem ca. 15.000 Menschen zum zweiten Wohnsitz gewählt, seit in den Dreißiger Jahren die Besiedlung mit Wochenende und Sommerhäusern begann.


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