Einsatz 59/2025 | VU PKW - Transporter | BAB 12 AS Friedersdorf - AS Storkow

Einsatz 59/2025 
 

Datum: 10.07.2025 

Alarmzeit: 00:09 Uhr 
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20, RW 1, TLF 20/45, ELW, MTF

 

Andere Feuerwehren: FF Zernsdorf (LDS 04)

 

Rettungsdienst: RTW Bindow (LDS 08), 3x RTW & NEF Königs Wusterhausen (LDS 04), RTW Erkner (LOS 04), RTW Freienbrink (LOS 09), ITH Christoph Berlin (B), OrgL RD LDS

 

Kurz nach Mitternacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Zernsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 12 zwischen den Anschlussstellen Friedersdorf und Storkow alarmiert.

Zunächst war lediglich bekannt, dass es sich um einen Unfall mit mindestens zwei verletzten Personen handelt – weitere Details lagen nicht vor. Bereits auf der Anfahrt verdichteten sich jedoch die Hinweise darauf, dass mindestens vier Personen betroffen sein könnten, davon eine vermisst und vermutlich aus einem der Fahrzeuge geschleudert worden.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich um einen Zusammenstoß zwischen einem Pkw (Ferrari) und einem Kleintransporter handelte. Der Kleintransporter war von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und kam stark beschädigt im angrenzenden Wald zum Liegen. Eine Person war aus dem Fahrzeug geschleudert worden und lag leblos im Waldbereich.

Der kurz vor uns eingetroffene Rettungsdienst hatte bereits mit Reanimationsmaßnahmen begonnen, welche durch unser rettungsdienstlich ausgebildetes Personal unterstützt wurden. Trotz aller Bemühungen kam für die betroffene Person leider jede Hilfe zu spät – sie verstarb noch an der Unfallstelle.

 

Insgesamt waren sieben Personen in den Unfall verwickelt:

  • 3 leicht verletzt (grün)

  • 3 mittelschwer verletzt (gelb)

  • 1 Person verstorben (schwarz)

 

Ein Rettungshubschrauber (Christoph Berlin) war ebenfalls im Einsatz und transportierte eine schwer verletzte Person in das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn.

 

Unsere Aufgaben vor Ort umfassten:

  • Sicherstellung des Brandschutzes

  • Durchführung des Batteriemanagements an den Unfallfahrzeugen

  • Ausleuchtung der großflächigen Einsatzstelle, auch für die anschließenden Arbeiten der Polizei und der Unfallgutachter

  • Unterstützung des Bestattungsunternehmens beim Transport der verstorbenen Person aus dem unwegsamen Waldstück zum Leichenwagen

 

Die letzten Einsatzkräfte verließen kurz vor 5 Uhr morgens die Einsatzstelle.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Wir wünschen ihnen viel Kraft für die kommende Zeit.Pressemeldung der Polizei

Pressemeldung Märkische Allgemeine

Pressemeldung BILD Zeitung

Pressemeldung TAG24

Pressemeldung B.Z. Berlin